Heumadenschule knüpft internationale Kontakte  

Calw-Journal 23.11.2007

"Quinze profesores de distintos colegios de toda Europa intercambian experiencias educativas." So berichtete die Zeitung Montaña Central am 16. November in León, Nordspanien.

Fünf Lehrerinnen und Lehrer der Heumadenschule besuchten im Rahmen der Comenius-Schulpartnerschaften der EU die spanische Schule in Pola de Gorón. Dort trafen sie sich zu einem ersten Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen aus Finnland, England, Nordirland und Polen.

Die 2jährige Schulpartnerschaft setzt sich zum Ziel, Spiele der älteren Generation kennen zu lernen und wiederzubeleben. Sie sollen anschließend mit den Partnerschulen ausgetauscht werden. Dieser Austausch verbessert die Fähigkeit zur Kommunikation zwischen Kindern verschiedener Kulturen.

Begeistert wurden wir von den Kindern der Schule begrüßt.

Artikel in der Tageszeitung "Diario de León" vom 16.11.2007

Ausbau von Sprachkenntnissen durch Austausch

 

15 Lehrer verschiedener Schulen aus ganz Europa tauschen Erfahrungen in Bildungsfragen im Rahmen des sog. Comenius-Projekts an der staatlichen Schule von La Pola de Gordón aus.

 

Die staatliche Schule von "Federico García de Lorca" in La Pola de Gordón erlebte gestern einen freudigen Tag mit dem Besuch von 15 Lehrern aus Polen, Deutschland, Finnland, England und Nordirland. Diese waren aus Anlass des ersten Treffens des Comenius-Projekts angereist. Dieses Projekt hat als vorrangiges Ziel den Austausch der Schulsysteme verschiedener europäischer Länder sowie die Weiterentwicklung von Sprachkenntnissen ab der Vor- und Grundschule.

 

Am frühen Morgen empfingen die Kinder und Lehrer der Schule die Gäste unter großem Jubel und Applaus und mit den Landesfähnchen der teilnehmenden Länder. Benjamin López, der Schulleiter der Schule begrüßte die Lehrer und überreichte ihnen Bücher und andere Geschenke.

Danach begab sich die Gruppe in die Klassenzimmer, um Eindrücke über die Lehr- und Unterrichtsformen an der Schule in La Pola zu bekommen und sich über Erziehung und Schule in den jeweiligen Ländern auszutauschen.

Mit dem Verzehr gerösteter Kastanien endeten die Aktivitäten an diesem kalten Vormittag.

 

Jürgen Wöhrle, Lehrer an der Heumadenschule in Calw, berichtete, dass in seinem Land die Schüler mehrheitlich staatliche Schulen besuchen. Diese charakterisieren sich in einigen Bundesländern dadurch, dass nach der 4. Klasse der Grundschule, abhängig von den Schulleistungen, die Schüler auf 3 verschiedene Sekundarschulformen verteilt werden. Jürgen ist Lehrer an der Hauptschule, an der die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern sehr wichtig ist und die Schüler oftmals besondere Förder- und Unterstützungsmaßnahmen benötigen.

 

Grainne O´Connor, ihrerseits Lehrerin an der Termoncanice-Grundschule in Derry, Nordirland, wies darauf hin, dass der Hauptunterschied an nordirischen Schulen durch die Religion bedingt ist. Sie fügte an, dass man nicht zwischen staatlichen und privaten, sondern zwischen katholischen und protestantischen Schulen unterscheide. Die Schulen ihres Landes sind mehrheitlich katholisch. Bildung habe in ihrem Land eine wichtige Bedeutung, so Grainne.

 

Sara Román, Englischlehrerin an der Schule in Pola, hob die Wichtigkeit des Austauschs mit Lehrern aus anderen Ländern Europas hervor. Zum einen wegen der dadurch gewonnenen Erfahrungen. Zum anderen weil die Kinder dadurch motiviert werden, eine neue Sprache zu lernen und Verbindungen mit Kindern aus anderen Ländern einzugehen.  

Erfahrungsaustausch in Finnland

Calw Journal 6. Juni 2008

Im Rahmen des Comenius-Schulpartnerschafts-Projektes trafen sich Lehrerinnen und Lehrer aus Polen, Spanien, England, Nordirland, Finnland und der Heumadenschule Calw um gemeinsam mit finnischen Kindern traditionelle Spiele zu spielen.
Die Teilnehmer des Comenius-Schulpartnerschafts-Projektes besuchten vor den Pfingstferien 2008 eine Schule in Isnäs, Finnland um unter dem Rahmenthema "Spiele für Kinder - gestern und heute" verschiedene landestypische Spiele mit finnischen Kindern der Primar- und Sekundarstufe zu spielen. Anschließend besuchten die Schulpartner den Manager der Region Porvoo und besichtigten eine evangelisch-lutherische Kirche an der alten Königsstraße in Pernaja.
Am nächsten Tag hatten die Teilnehmer einen Einblick in das finnische Schulsystem und konnten die Vorzüge der finnischen Schulen kennen lernen. Dabei wurde über die unterschiedlichen Schulsysteme der jeweiligen Länder angeregt diskutiert. Für den Samstag organisierte der Schulleiter der Grundschule in Isnäs Petri Kemmpainen eine Besichtigung der Hauptstadt Helsinki mit all ihren Sehenswürdigkeiten und Schönheiten.
Abends trafen sich dann alle Teilnehmer zu einem Erfahrungsaustausch und der weiteren Planung des Projektes. Der nächste Treffpunkt ist die Heumadenschule Calw im Oktober dieses Jahres.

Ein herzliches Dankeschön der Schulleitung der Heumadenschule an alle Eltern und Angehörige unserer Schüler, die das Projekt unterstützen und uns im Rahmen der Fragebogenaktion traditionelle Spiele zukommen ließen.

 

Schwarzwälder Bote 10.10.2008

Schule auf Weg nach vorne

Die Klassen 2 und 6 der Heumadenschule hießen die europäischen Gäste musikalisch willkommen.

 

Comenius-Projekt bringt ausländische Gäste nach Heumaden / Spiele im Mittelpunkt

Von Hans-Jürgen Hölle
Calw-Heumaden.

Höchstwahrscheinlich ist auch Schulrat Kurt Habart der englischen Sprache mächtig, und er wollte den Schülern nur ein wenig Europäisches Parlament vorspielen. Um Europa ging es gestern ja schließlich auch. Nämlich um ein Comenius-Projekt der Europäischen Union unter dem Motto "Children's Plays Yesterday And Today" (Die Spiele von Kindern gestern und heute), an dem die Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Heumaden beteiligt ist. Dazu halten sich noch his Sonntag Abordnungen von Schulen aus Großbritannien, Polen und Spanien in Calw auf.

Gestern Vormittag wurden sie von ihren Gastgebern mit viel Musik willkommen geheißen.
Rektor Walter Broda bat die Vertreter auf die Bühne – auf Englisch, wie die Projektsprache nun einmal ist. Kurt Habart als Vertreter des Landkreises hatte Verstärkung in Person seiner Tochter mitgebracht. Sie übersetzte, was der Vater auf Deutsch sagte. Eben wie im Europäischen Parlament. Die Heumadenschule, so der Schulrat, habe sich auf den Weg nach vorne begeben, in dem sie in dieses Comenius-Projekt eingestiegen sei.
In der heutigen Zeit des zusammenwachsenden Europas sei es wichtig, Kontakte zu hegen und eine gemeinsame Sprache zu pflegen, auch schon in der Schule. Womit er den Nagel auf den Kopf traf: Das Comenius-Projekt verfolgt allgemein das Ziel, die Zusammenarbeit von Schulen aller Stufen und Formen innerhalb der Europäischen Union (EU) sowie die Mobilität von Schülern und Lehrern zu fördern. Dabei geht es auch darum, die Qualität der Schulbildung, den Europagedanken, den Fremdsprachenerwerb sowie das interkulturelle Bewusstsein zu stärken.
Schulleiter Walter Broda erläuterte, wer denn dieser Johann Amos Comenius (1592 bis 1670), nach dem das Projekt benannt ist, eigentlich war. Ein Zeitgenosse Johann Valentin Andreaes, mit dem er auch in Kontakt stand. Comenius war Philosoph, Theologe und Pädagoge. Er gilt als der Erste, der die Pädagogik vom Kind her entwarf.
Eine wichtige Rolle beim Comenius-Projekt in Heumaden spielen die Sportlehrer der Partnerschulen. Sie stellen heute Mannschaftsspiele aus ihren Ländern vor. Heute Nachmittag treffen Sich auch die Projektkoordinatoren, um die weitere Arbeit zu planen, die im Oktober 2006 in Bialystok (Polen) begonnen wurde. Fest steht schon, dass es einen Besuch in Nordirland geben soll. In einem möglichen Nachfolgeprojekt könnte es dann auch zu einem Schüleraustausch zwischen den Partnerländern kommen.

A School on its Way Ahead

Comenium-project brings guests from other countries to Heumaden / games as a central idea

Written by Hans-Jürgen Hölle
Calw-Heumaden 

School inspector Kurt Habart probably knows English and just wanted to show students how the European Parliament works. After all, Europe was one of the major themes yesterday.

Yesterday was all about the Comenius-project, initiated by the European Union, which includes Heumaden Grund-, Haupt- und Werkrealschule (primary and secondary levels). The motto of this project is ,"Children's Plays Yesterday And Today". For this purpose delegates from schools from Great Britain, Poland and Spain are staying in Calw until Sunday. Yesterday afternoon the host-school welcomed them with a lot of music. Headmaster Walter Broda welcomed the delegates on stage - in English, after all it is the language used in this project.
Kurt Habart, as a representative of the state, brought his daughter for support. She translated everything her father said. Just like in the European Parliament.
As the school inspector put it, Heumadenschule started on its way ahead by taking part in the Comenius- Project. In a time when Europe grows closer together it is important to make contacts and cherish a common language. This should already start in school. With his speech he was completely right: It is the overall goal of the Comenius project to assist the collaboration of all kinds of schools in the European Union as well as the mobility of teachers and pupils. lt is also important to strengthen quality of school education, the thought of a common Europe, improvement of language skills as well as intercultural awareness.
Headmaster Walter Broda explained the biography of Amos Comenius ( 1592 to 1670), after whom the project was named. Comenius was a philospher, theologian and educator. He is thought to be the first to develop an education which respected the child's development.
Sports teachers of these partner schools play an important role in this project. Today they are going to present team sports from their home countries. Project combinators are going to meet this afternoon to plan future work, that started October 2006 in Bialystok (Poland). They already decided, that there will be a visit in Northern Ireland. A follow-up project could lead to student exchanges between partner countries.